Infos und News zum Coronavirus in vielen Sprachen:

Die Coroana-Warn-App hilft die Ausbreitung einzudämmen und je mehr Menschen sie verwenden, desto besser schützt sie alle. Informiert euch und installiert sie auf Android oder Iphone . Informiert Freunde und Familie und helft ihnen bei der Installation, wenn nötig. Vielen Dank für eure Mithilfe!

Deutsch | English/Englisch | Türkçe/Türkisch | عربي/Arabisch

 

Aktuelle (ergänzende) Verhaltensregeln in Niedersachsen vom 8.Juni:

Deutsch | عربي/Arabisch | ελληνικά/Griechisch | polski/Polnisch | русский/Russisch | Español/Spanisch | Türkçe/Türkisch | English/Englisch | Français/Französisch | فارسی- دری /Farsi

Ergänzende Verhaltensregeln vom 20.April:

Deutsch | عربي/Arabisch | ελληνικά/Griechisch | polski/Polnisch | русский/Russisch | Español/Spanisch | Türkçe/Türkisch | English/Englisch | Français/Französisch | فارسی- دری /Farsi

Die allgemeinen Verhaltensregeln zu Corona vom 9. April gibt es hier: Grundlegende Verhaltensregeln

Vorschriften der Niedersächsischen Landesregierung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind hier abrufbar (nur auf deutsch).

Hypienehinweise in verschiedenen Sprachen (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung):
الإبتعاد والتضامن | At a distance but holding together | رعایت فاصله و همبستگی | Restons solidaires en gardant nos distances | Mesafe ve birliktelik | На расстоянии, но вместе

Nähanleitung für Masken in verschiedenen Sprachen: Sewing instructions


Erste Infos in leichter Sprache (Bundesministerium für Gesundheit):
bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/coronavirus-leichte-sprache

Infografik in verschiedenen Sprachen:

Shqip / Albanisch | عربي/Arabisch | Български/Bulgarisch中文语言/Chinesisch | Deutsch | English/Englisch | فارسی / Farsi | Français/Französisch | ελληνικά/Griechisch | Italiano/Italienisch | Polski/Polnisch | Română / Rumänisch | Русский / Russisch | Español / Spanischትግርኛ / Tigrinja | Türkçe/Türkisch | Magyar / Ungarisch

Umfassende Infos in vielen Sprachen (Integrationsbeauftragte der Bundesregierung):
English/Englisch | Türkçe/Türkisch | Polski/Polnisch | Español / SpanischFrançais/Französisch | Italiano/Italienisch | ελληνικά/Griechisch | Русский / Russisch | Hrvatski/Kroatisch | Română / Rumänisch | Български/Bulgarisch | Magyar / Ungarisch | فارسی / Farsi | دری / Dari | 中文语言/Chinesisch | Tiếng Việt / Vietnamesisch | عربي/Arabisch | Shqip / Albanischትግርኛ / Tigrinja

Gut recherchierte aktuelle Informationen in 7 Sprachen (Handbook Germany):
Deutsch | عربي/Arabisch | English/Englisch | فارسی/دری/Persisch | Türkçe/Türkisch | Français/Französisch | پښتو/Paschto

Infos in 15 verschiedenen Sprachen mit medizinischem Schwerpunkt (Ethno-Medizinisches Zentrum e.V.):
corona-ethnomed.sprachwahl.info-data.info

Mehrsprachiger Info-Kanal auf YouTube (WDR):
www.youtube.com/channel/UCCLTfM5rbatSdc8n4KQE-Sg

Großer Andrang bei unserer Veranstaltung „Wege zum Beruf“ (23.06.2020)

Foto: Lennart Hasselbring

Alle Plätze belegt auf unserer Veranstaltung mit unserem Kooperationspartner, der Landeshauptstadt Hannover (Netzwerk ALBuM): eine zukünftige Arzthelferin und ein angehender Maschinenhelfer (beide aus dem Irak) berichteten von ihrem Weg in die Ausbildung und ihrem Weg zum Beruf in Deutschland.
Die Teilnehmenden der Talk Runde konnten Fragen stellen und sich im Anschluss bei einem Imbiss in entspannter Atmosphäre austauschen.

Wir danken allen für ihr Interesse und Teilnahme. Weitere Veranstaltungen in diesem Format sind in Planung.

Unsere nächsten Termine:

Logo Move it

Move it – Du bewegst– jeweils um 18 Uhr –
Ehrenamtliches Engagement stärken

Di. 14.07.20 Grillen mit Dervis – die IIK hat eingekauft & eingelegt – ihr seid eingeladen zum gemütlichen Grillen und Unterhalten

Di. 07.07.20 mit Philipp zum Komplex Selbstkompetenz

Di. 14.07.20 mit Dervis zu Rassismus – Austausch über rassistische Erfahrungen

Di 21.07.20 mit Anna. Gender & Geschlecht

Di 28.07.20 mit Philipp zum Komplex Selbstkompetenz: Teambuildung

Di. 04.08.20 mit Dervis zum Thema Inklusion

Di. 11.08.20 mit Anna zum Thema Inklusion

Di. 18.08. mit Philipp

Weitere Termine werden bekannt gegeben.

 

Miteinander55+ – jeweils um 16 Uhr –
Interkulturelles Kochen und Austausch für Senior*innen

23. Juli
(Corona bedingt nur kleine Runde aus bestehender Gruppe)

600 praktische Beiträge für Geflüchtete & CO

Masken IIK Flüchtlinge

Unzählige selbstgenähte Masken hat die IIK-Leiterin Lipi Mahjabin Ahmed bereits mit Unterstützer*innen in den letzten Wochen genäht und bereits 600 Masken kostenlos verteilt.

Im Zuge der Corona-Krise und den Lockerungen der sozialen Vorschriftsmaßnahmen gilt seit dem 27. April als oberstes Gebot das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen.

Während berühmte Designer bereits mit teuren Mode-Masken experimentieren, haben andere nicht die Mittel, für sich und ihre Familien Schutzmasken zu kaufen. Gerade in den stark beengten Flüchtlingsunterkünften sind Gesichtsmasken daher sehr willkommen.

Allein am 29. April überreichte Mahjabin Ahmed einer Flüchtlingsunterkunft in Linden Nord 80 Stoffmasken. Magdalena Janyska, Sozialarbeiterin in der von der EHC betriebenen Unterkunft Steigertahlstraße, nahm die Spende erfreut entgegen. Die Masken werden dort dringend benötogt, so dass die IIK in den folgenden Wochen weitere selbstgenähte Gesichtsmasken in das bunte Heim in Linden-Nord lieferte. Weitere 100 von der IIK genähte Alltagsmasken wurden ebenfalls direkt am 29. April im Rahmen des vom MiSO-Netzwerk Hannover durchgeführten Flüchtlingsprojekts „samo.fa+“ den Bewohner*innen der Unterkunft Alt-Vinnhorst vorbeigebracht. Vermittelt hatte diesen Kontakt samo.fa+-Aktivistin Séverine Jean, mit dabei war auch der MiSO-Geschäftsführer Mario Runde.

In Empfang nahmen die Gesichtsmasken – stellvertretend für alle Bewohner*innen der Unterkunft  – die beiden aus dem westafrikanischen Gabun geflüchteten Jessy N’Doumou und Alain Idodo.

Im Büro der IIK e.V. auf dem Faust-Gelände in Linden Nord können alle sich alle Masken abholen, die noch welche benötigen. Die Masken werden kostenlos abgegeben, eine Spende ist gerne willkommen.

Visionen für ein friedvolles Zusammenleben in Hannover: zweite Umfrage zum LIP für alle online!

Wir wollen eine breite und diverse Beteiligung am neuen Lokalen Integrationsplan (LIP), damit wir zusammen daran arbeiten können, dass Menschen verschiedener Herkunft friedlich und frei von Diskriminierung miteinander zusammenleben.

Der Lokale Integrationsplan wird aus einem Strategiepapier und einem Katalog mit konkreten Handlungsempfehlungen für die Stadtverwaltung bestehen.

Aktuell arbeiten wir am Strategiepapier und möchten dort die Grundsätze des sozialen Zusammenhalts in unserer Stadt festhalten.

In der aktuellen, zweiten Online-Umfrage zum LIP geht es darum, welche aktuellen Themen beziehungsweise gesellschaftliche Prozesse im neuen Integrationsplan näher behandelt werden sollen und welche Vision(en) für ein friedliches Zusammenleben wir alle als Hannoveraner*innen teilen.

Bitte macht mit bei der zweiten Online-Umfrage zum LIP.
(Online bis zum 31.07.2020)

Begriff „Teilhabe“ anstatt „Integration“ oder „Menschen mit Migrationsgeschichte“ anstatt „Migrationshintergrund“ – die Ergebnisse der ersten LIP-Befragung gibt es hier: PDF.

George Floyd: Rassismus und Polizeigewalt


Vor zwei Wochen ist der schwarze US-Amerikaner bei einem brutalen Polizeieinsatz getötet worden. Der jüngste Fall rassistisch motivierter Gewalt hat mit Wut- und Empörungswellen eine ganze soziale Bewegung losgetreten. Diese Bewegung ist vielfältig: viele verschiedene Hautfarben sind zu sehen, und auffallend viele junge Menschen beteiligen sich an den Protesten auf der ganzen Welt.

Rassismus tötet – struktureller Rassismus und „alltäglicher“ Rassismus!

Zusammen mit über 8000 Menschen haben wir am Samstag in Hannovers Innenstadt (weit über den Opernplatz hinaus) gegen Rassismus protestiert.
Die Stimmung: Wut und Trauer. Aber aufgrund der großen Anzahl an Demonstrant*innen weit über die Erwartungen der Veranstalter*innen hinaus: auch etwas Hoffnung, dass sich jetzt endlich etwas ändern wird.

Für eine Gesellschaft ohne Rassimus!

Soziale Unterstützung in Corona-Zeiten

Lasst uns in diesen schweren Zeiten solidarisch zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen oder Hilfe annehmen, wenn wir sie in unserer räumlichen und sozialen Isolation brauchen.

Ihr wollt Menschen in eurer Nachbarschaft unterstützen, die zur sogenannten Risikogruppe des Corona-Virus gehören?
Es sind viele solidarische Netzwerke entstanden, die Betroffene und Unterstützer*innen zusammenbringen.
Zum Beispiel Solidarität statt Hamsterkäufe, die ihr auf vielen Wegen erreichen könnt: Website, Twitter, Instagram, fb Gruppe, E-Mail und Soli-Telefon: +1525 7878124.

Ein weiteres Netzwerk ist Nachbarschafftalles: https://www.nachbarschafftalles.de/

Kennt ihr schon das Soli-Telefon gegen Einsamkeit der Omas gegen Rechts? Sie bieten Telefonvermittlung für Menschen an, die einsam sind und einfach reden wollen. Ihr könnt via Mail Eure Telefonnummer verschicken und werdet an das „Sozialtelefon“ vermittelt: ogr.hannover@gmail.com

Weiß, schwarz, kirschrot, sonnengelb, gepunktet, gestreift, kariert

– wir und unsere Unterstützerinnen nähen sie für euch!
Nach dem Motto „eine Maske ist besser als keine Maske!“ nähen unsere Unterstützerinnen zusammen mit unserer IIK-Leiterin Lipi Mahjabin Ahmed bereits seit Mitte März fleißig Masken. Bei unseren Teilnehmer*innen, Ehrenamtlichen, Geflüchtete und sonstige Unterstützer*innen finden sie großen Anklang.
Mit selbstgenähten Masken kann man im Falle einer Infektion das Risiko verringern, andere anzustecken (Fremdschutz). Unsere Masken entsprechen jedoch nicht den allerorts gesuchten medizinischen Atemschutzmasken.

Darum ist der wichtigste Schutz weiterhin: gründliches Händewaschen, Einhaltung von Regeln fürs Husten und Niesen und mindestens 1.5 Meter Abstand zu anderen Personen halten.

Meldet euch gerne bei uns im Büro, wenn ihr eine kostenlose Gesichtsmaske wollt!
Info@iik-hannover.de
0511-440484

Gutachten bestätigt Völkerrechtsbruch an der türkisch-griechischen Grenze

[06.04.2020]

Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bringt es nun endlich auch offiziell auf den Punkt: Das Vorgehen der griechischen Behörden gegenüber den flüchtenden Menschen an der türkisch-griechischen Grenze stößt gegen das Völkerrecht.

Griechenland hatte unter der Zustimmung der EU-Kommission die große Anzahl der Flüchtlinge, ankommend über die geöffnete Grenze der Türkei, vehement zurückgestoßen:

  1. Die Schutzsuchenden wurden pauschal zurückgewiesen, ohne zu prüfen, ob diese Recht auf Asyl haben und ohne zu prüfen, ob ihnen in der Türkei eine Gefahr wie z.B. Folter droht.
  2. Den Asylsuchenden wurde einen Monat lang das Grundrecht verweigert, Asylanträge zu stellen.
  3. Die unbewaffneten Schutzsuchenden – in großer Mehrheit Frauen und Kinder – wurden wahllos von griechischen Behörden mit Schüssen, Tränengas, Wasserwerfen und starken Ventilatoren attackiert.

Die engagierte innenpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, Ulla Jelpke hatte das Gutachten in Auftrag gegeben.

Weitere Infos: https://www.tagesschau.de/ausland/griechenland-gutachten-wissenschaftlicher-dienst-101.html