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Neue Veranstaltungsreihe zu Ausbildung und Studium

 

 

„Wissen weitergeben“ – Wir gestalten unsere Zukunft

Unsere neue Veranstaltungsreihe „Wissen weitergeben“ informiert euch zu allen Fragen rund um Ausbildung und Studium, z.B. wie ihr euch am besten bewerbt, wie ihr die richtige Ausbildung oder das passende Studium findet, welche Voraussetzungen ihr mitbringen müsst, etc.

Die Informations-Abende:

10.04.2018, 16 Uhr       Studium: Was brauche ich für das Studium?

26.04.2018, 18 Uhr       Duales Studium

12.05.2018, 14 Uhr       Wie bewerbe ich mich richtig?

12.06.2018, 16 Uhr       Welche Ausbildung passt zu mir?

21.06.2018, 18 Uhr       BaB und Aus-bildungsvergütung

Alle Termine finden im IIK-Büro (Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover) statt.

Um vorherige Anmeldung unter info@iik-hannover.de wird gebeten.

 

 

 

Unsere Arbeitsbereiche:


Unsere nächsten Veranstaltungen…                                                                                                                               Miteinander 55+

Zusammen Spielen: 03.04.2018, 17.04.2018 jeweils um 16 Uhr in der IIK

Gemeinsam Kochen:  24.04.2018 um 16 Uhr in der IIK

Erzählcafé: 05.04.2018, 19.04.2018 jeweils um 16 Uhr in der IIK

Kreativwerkstatt: 12.04.2018, 26.04.2018, jeweils um 16 Uhr in der IIK

Tanzen: 11.04.2018, 25.04.2018, jeweils um 15:30 Uhr im Tango Milieu (Zur Bettfedernfabrik 1, 30451 Hannover – neben dem IIK-Büro)

Workshops

Medien, Foto und Film: wird noch bekanntgegeben

Neuer Deutschkurs: Alphabetisierung und Anfänger (A0)

 

 

Wir bieten einen neuen Deutschkurs in Hannover Hainholz an. Der Kurs findet jeden Montag und Donnerstag von 10 -12 Uhr in der Ezidischen Akademie in der Schulenburger Landstr. 150, 30165 Hannover statt und wird ehrenamtlich geleitet. Der Kurs ist für alle geeignet, die gerade anfangen, Deutsch zu lernen. Eine Übersicht über unser Deutschkursangebot findet ihr hier.

 

 

IIK Vorstellungsfilm

Im Jahr 2016 enstand im Rahmen der Foto und Film Maßnahme des “Miteinander 55+ -interkultureller Seniorenaustausch” Projekts ein Kurzfilm. Nun  sind wir sehr glücklich, euch diesen präsentieren zu können.

Rückkehr nach Afghanistan?

Vortrag von Friederike Stahlmann am 07. Dezember

Am 7. Dezember fand der Vortrag zum Thema „Afghanistan ist nicht sicher“ im Ballhof Café in Hannover statt. Organisiert wurde der Abend vom Flüchtlingsrat Niedersachsen in Kooperation mit der IIK im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Tag der Menschenrechte“.  Die Referentin Friederike Stahlmann, welche Afghanistan-Spezialistin am Max-Planck-Institut ist, schilderte die politischen und gesellschaftlichen Machtverhältnisse in Afghanistan in eindringlicher, plakativer und beeindruckend konkreter Weise.

Trotz der Proteste internationaler Menschenrechtsorganisationen hält die Bundesregierung Abschiebungen nach Afghanistan weiterhin für vertretbar. Der Vortrag diskutierte die Argumente, die von beiden Seiten vorgebracht werden, bot landeskundliche Hintergründe zu den vielfältigen Sicherheitsrisiken und diskutierte die besondere Situation abgeschobener Asylbewerber. Die Referentin kam zu dem Schluss, dass die Lebensumstände im Heimatland für einen Rückkehrer derart prekär oder gar lebensbedrohend sind, dass eine Abschiebung aus Deutschland – über kurz oder lang – mit einer Abschiebung in den Tod gleichzusetzen sei.  Insgesamt kamen viele interessierte Besucher, die vom Vortrag tief betroffen waren.

Rückblick: „Menschen(rechte) über Bord“ am 20. November

7.500. So viele Tote zählte die IOM (The International Organization for Migration) im Jahr 2016 unter den Migrant*innen, also unter den Menschen, die weltweit auf der Flucht waren. Dabei gilt das Mittelmeer nach wie vor als die tödlichste Fluchtroute: Allein hier sind seit 2014 über 13.000 Menschen ums Leben gekommen.
Dr. Tankred Stöbe von Ärzte ohne Grenzen und Fabian Melber von Sea-Watch haben einigen dieser namenlosen Menschen am 20.11. bei unserer Veranstaltung “Menschen(rechte) über Bord!” ein Gesicht gegeben. Beide berichteten von ihren Rettungseinsätzen auf dem Mittelmeer und in Libyen.

Anschließend diskutierten die beiden Referenten unter der Moderation von Kai Weber (Geschäftsführer Flüchtlingsrat Nds.) mit Sabine Lösing (MeP, Die Linke), Gerald Knaus (Geschäftsführer ESI) und Georgia Jeschke (Ratsfrau der CDU in Hannover). Dabei waren die Seenotrettung im Mittelmeer und die erschwerten Bedingungen für die NGOs ebenso Gegenstand der Diskussion wie mögliche Lösungsoptionen für die unhaltbaren Zustände in Libyen. Besonders kontrovers wurde die Frage diskutiert, inwiefern der EU–Türkei-Deal, an dem Gerald Knaus entscheidend mitgewirkt hatte, eine Blaupause für Verhandlungen der EU mit anderen Herkunfts- und Transitländern sein könnte. So entstand eine sehr lebendige Diskussion, an der sich auch das Publikum rege beteiligte.

An dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank von uns, der Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V. (IIK), an alle Beteiligten, Gäste, DiskussionsteilnehmerInnen und Referenten sowie an unsere Kooperationspartner dem Flüchtlingsrat Niedersachsen und dem Kulturzentrum Faust für diesen interessanten Abend.

Alle Menschen lachen in der gleichen Sprache

– Firas Alshater in Hannover

Humor ist nicht alles. Aber alles ohne Humor ist nichts. Getreu diesem Motto hat uns der syrische Filmemacher und Autor Firas Alshater am Mittwochabend gezeigt, dass er zwar viel Leidvolles in seinem Leben erlebt hat und ihm auch immer noch von vielen Seiten Hass entgegenschlägt, er sich aber deswegen das Lachen nicht nehmen lässt.  Der Fokus auf das Positive, auf die Komik in der Tragik ist das, was ihn leitet und antreibt: So mag er die gelegentlichen Hasskommentare unter seinen Youtube-Videos zwar zur Kenntnis nehmen, aber darauf eingehen – nein. Da beschäftigt er sich lieber eingehend mit den vielen Heiratsanträgen, die sich ebenfalls in den Kommentarspalten finden. Mit den begeisterten Reaktionen, den Liebesbekundungen und dem echten Interesse an seiner Arbeit. Natürlich auch mit Kritik, sofern sie denn konstruktiv ist.

Und so erzählt Firas. Von den grausamen Erlebnissen in seiner Heimat Syrien, von den Erinnerungen an die Misshandlungen im syrischen Gefängnis, als er wegen seiner Videodokumentationen vom Regime über Monate festgehalten und gefoltert worden ist. Von dem andauernden Freiheitskampf vieler syrischer Bürger, von der Selbstverständlichkeit, jeden Tag mindestens einen geliebten Menschen zu verlieren. Vom Ankommen in Deutschland, vom Warten im LaGeSo (Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin) und den Bedingungen im Flüchtlingsheim, vom ersten Brief, den er in seinem Leben je bekommen hat – ein Brief vom Finanzamt mit seiner Steuernummer.

Auf die Frage, ob sich Firas je wieder vorstellen könne, nach Syrien zurückzukehren, antwortet er, er werde dort sein, wo er seine Meinung sagen kann. Denn solange das Assad-Regime an der Macht ist, wird es keine Freiheit für die syrischen Bürger geben, sagt Firas. Und das – das sei überhaupt das Allerbeste an Deutschland: Keine Angst zu haben davor, was man denkt und was man sagt. Und natürlich das, was viele hierzulande vielleicht für selbstverständlich halten: Frieden.

Rund 200 Gäste haben am Mittwochabend den Weg in die Warenannahme in der Faust gefunden und Firas‘ Geschichten zugehört. Organisiert wurde die Veranstaltung von Hometown Hannover und der Initiative für Internationalen Kulturaustausch (IIK), deren Leiterin Mahjabin Ahmed in den Abend einleitete. Das Rahmenprogramm bildeten Rochdi Elsaffi, der eines seiner Gedichte vortrug, sowie Ido Adi, der zum Ausklang auf der arabischen Oud etwas vorspielte. Zum Schluss haben viele Gäste die Gelegenheit genutzt, Firas Buch „Ich komm auf Deutschland zu: Ein Syrer über seine neue Heimat“ zu kaufen und von ihm signieren zu lassen sowie sich manchmal auch noch eine Umarmung und ein Selfie mit ihm abzuholen. Ein Abend, der sicherlich eines gezeigt hat: Ein Lächeln ist der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen – und zwei Völkern.

Sommerfest

Viele von euch waren da: Am Sonntag, den 17.09., fand unser großes (herbstliches) Sommerfest statt – wir möchten uns bei allen bedanken, die das Fest zu so einem großen Erfolg gemacht haben! Ohne all die Unterstützerinnen und Unterstützer wäre die Feier des zweijährigen Jubiläums unseres Miteinander 55+ Projektes (interkultureller SeniorInnenAustausch) nicht möglich gewesen. Wir haben uns gefreut, dass Bürgermeister Hermann in seinem Grußwort die besondere Bedeutung von Vereinen wie der IIK hervorgehoben hat – da es heutzutage mehr denn je Initiativen und Vereine braucht, die im Sinne des respektvollen und gleichwertigen Miteinander Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen zusammenbringen. Wir alle hatten viel Spaß bei den leckeren afghanischen und asiatischen Speisen, den lebhaften bengalischen und Bollywood-Tanzaufführungen, den diversen Musikgruppen und nicht zuletzt der Vorstellung unserer Miteinander 55+ Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Während die Zauberkünste des Zauberers Lukas uns in Staunen versetzten, brachte uns die eigene und anrührende Interpretation des “Ist mir egal”-Songs der kleinen Falak zum Schmunzeln und Schwärmen. Schön, dass uns die Miteinander55+ Tanzgrupppe mit ihrer Tanzvorführung Einblicke in ihr wöchentliches Tanzprogramm gegeben hat. Wir haben auch genossen, von Rashid ein Gedicht zu hören, das von der Liebe über kulturelle Grenzen hinweg erzählte, mit der brasilianischen Band Nhambu zu tanzen und zu klatschen und arabischer Oudmusik von unserem Teilnehmer Ido zu lauschen. Wir hoffen, ihr hattet bei dem bunten Programm ebensoviel Freude wie wir und freuen uns schon auf ein genau so schönes Fest im nächsten Jahr!

Eindrücke unseres diesjährigen Sommerfestes

Beim diesjährigen Sommerfest der IIK und des Projektes „Miteinander 55+“ wurde auch fleißig gefilmt. So ist dieser wunderschöne kurze Film entstanden, der nochmal alle Highlights des Festes zeigt. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal bei allen Beteiligten und den vielen helfenden Händen bedanken, ohne die das Sommerfest  nicht möglich gewesen wäre!