Besuch in der IIK

Dr. Bala Subramanian Ramani & Florian Kusche

Letzte Woche hatten wir Besuch von zwei SPD-Kommunalpolitikern, die sich für Vielfalt einsetzen:

Dr. Bala Subramanian Ramani, SPD-Bezirksratsherr im hannoverschen Stadtbezirksrat Mitte, Spitzenkandidat für den Rat der Landeshauptstadt Hannover und beratendes Mitglied im Internationalen Ausschuss der Stadt Hannover.

Florian Kusche, Kandidat Stadtbezirksrat Hannover-Mitte und Queerer-Beauftragter der SPD Hannover.

Vielfalt und Umweltschutz – diese Themen und vor allem ein offenes Ohr für unsere konkrete Vereinsarbeit und einhergehende Herausforderungen brachte Dr. Bala Subramian Ramani in unser Gespräch mit.

Vielen Dank für Austausch & Interesse, wir wünschen weiterhin viel Kraft für den Einsatz für Vielfalt und Umweltschutz.

Niedersachen zum Sicheren Hafen für alle

Kampagne mit Flüchtlingsrat Niedersachsen und vielen weiteren Vereinen, Initiativen und Bewegungen gestartet!

Immer mehr Kommunen in Niedersachsen erklären sich zu Sicheren Häfen. Das sind wichtige Schritte! Denn ein Sicherer Hafen ist ein Ort des Ankommens für Schutzsuchende, insbesondere für jene, die unter katastrophalen Bedingungen an Europas Grenzen festsitzen. Gleichzeitig stehen Menschen, die bereits in Niedersachsen leben, und das oft seit vielen Jahren, noch immer vor vielen Hürden. Ein Sicherer Hafen muss Sicherheit und Teilhabe für alle Menschen schaffen, die vor Ort leben.

Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen, MiSO e.V., der IIK und vielen weiteren Vereinen, Bewegungen und Initiativen haben wir bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne am Mittwoch den 16.06. ein Bündnispapier erarbeitet, wie ein Sicherer Hafen für alle in Niedersachsen aussehen kann.

Erster Workshop unseres Projektes „Zusammenleben in Vielfalt“ (ZIV) gut besucht

Am Freitag, den 28. Mai 2021 lief unser erster Anti-Diskriminierungs-Workshop von ZIV mit der erfahrenen Antirassismus- und Empowerment-Trainerin Sabrina Rahimi.

Der Workshop war ausgebucht und im geschützten Rahmen konnten sich die Teilnehmenden austauschen, wie sie mit den Erfahrungen von rassistischen Diskriminierungen umgehen. Sie haben festgestellt, ihre Geschichten sind keine Einzelfälle – und sie sind nicht allein. Manchmal merkt man auch erst, dass ein Verhalten rassistisch diskriminierend war, wenn andere von ähnlichen Erfahrungen berichten. Wir danken euch für eure Teilnahme!

Es geht weiter, die IIK bietet in diesem und kommenden Jahr regelmäßig Workshops an und Möglichkeiten, diese mit Profis gemeinsam zu verarbeiten. Vielleicht möchtest auch du an einem unserer Workshops teilnehmen oder deine Geschichten in Filmen, Texten, Fotos und Social Media Kampagnen verarbeiten und anderen mitteilen?

Komm zu ZiV ! Schreib oder sprich uns an, wir finden gemeinsam etwas, was du machen kannst – für dich, für die Gesellschaft und andere, die betroffen sind: ziv@iik-hannover.de | 0511 440484

Nächste Workshops:
31. Juli, 10:30 Uhr
24. August, 17:00 Uhr
23. September, 16:00 Uhr

Wir bieten eine neue Workshopreihe an zum Thema:

Deutscher Kolonialismus und seine Folgen

Deutschland erkennt seine Kolonialverbrechen an den Herero und Nama im heutigen Namibien politisch-moralisch an. Zwischen 1904 und 1908 haben deutsche Truppen im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“ ca. 65.000 von 80.000 Herero und mindestens 10.000 von 20.000 Nama getötet.

Die deutsche Anerkennung muss nun zu einer umfassenden Aufarbeitung und Bildungsarbeit über den (deutschen) Kolonialismus und seinen Folgen führen. Passend dazu haben wir eine ganztägige und kostenlose Workshop-Reihe zum deutschen Kolonialismus und seinen Folgen entwickelt.

Workshopleiterin ist Elaine Thomas – Künstlerin, Aktivistin und Workshopleiterin zu PoC-Themen und Kolonialismus.

Workshop 1: Mittwoch – 28.07.2021 [15 Uhr]
Kolonialismus – Begriff, Geschichte, Gegenwart

Workshop 2: Mittwoch – 04.08.2021 [15 Uhr]
Kolonialismus und Rassismus – Zusammen, was zusammengehört

Workshop 3: Samstag – 25.09.2021 [15 Uhr]
Kolonialismus und Nationalismus – „Volk ohne Raum“

Workshop 4: Mittwoch – 06.10.2021 [15 Uhr]
Vergangenheit und Gegenwart – Heutige Diskriminierungsformen und was diese mit Kolonialismus zu tun haben

Anmeldungen für die Workshopreihe oder für einzelne Workshops:
info@iik-hannover.de
oder 0511 440484

Dieses Projekt veranstalten wir im Rahmen des Netzwerkes ALBuM zusammen mit dem Kooperationspartnern Tolstoi e.V. und Ivoire Diaspora e.V.
In dem Netzwerk ALBuM arbeiten Migrationsorganisationen und Bildungseinrichtungen in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover zu dem Projekt „Wir leben in Hannover – eine bunte Verbindung“ zusammen.

Aktueller Presseartikel über „Zusammenleben in Vielfalt“ (ZIV) in der Juni-Ausgabe vom Lindenspiegel:

Interessiert ? → ziv.iik-hannover.de

ZUSAMMENLEBEN IN VIELFALT

mikrologo Ziv

Unsere nächsten Termine:

Move it – Du Bewegst

– jeweils Dienstags um 18 Uhr und an weiteren Terminen –
Ehrenamtliches Engagement stärken
Wir treffen uns wieder vor Ort im IIK Büro oder der Warenannahme

Sobald Präsenztermine möglich sind, werden sie hier bekannt gegeben.

Miteinander55+

– jeweils um 16 Uhr –
Interkulturelles Kochen und Austausch für Senior*innen
Aufgrund des derzeitigen Lockdowns finden aktuell keine offenen Präsenz-Treffen statt.

Sobald Präsenztermine möglich sind, werden sie hier bekannt gegeben.

Artikel im Stadtkind mit unserer Geschäftsleitung, Mahjabin Ahmed:

LIP 2.0. – der Lokale Integrationsplan mit neuem Namen hat erste Phase abgeschlossen

Die Bevölkerung Hannovers hat einen neuen Titel gewählt:

Wir sind Hannover — Zusammenleben in der Stadt.
Strategien für Migration und Teilhabe.

Zudem hat der internationale Ausschuss das erarbeitete Strategiepapier beschlossen. Somit steht nun die inhaltliche Ausrichtung der Neuauflage des Lokalen Integrationsplans.
In der zweiten Phase werden die Expert*innengruppen nun anfangen, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Migrations- Teilhabepolitik in der Stadt zu stärken.

Unterstützung für MORIA und Co

Das völlig überfüllte Lager Moria ist im September zu großen Teilen abgebrannt. 13.000 Menschen haben alles verloren, was kein Zuhause, aber ihre einzige Unterkunft war. Die Zustände im neu errichtete Lager auf der griechischen Insel Lesbos/Lesvos sind noch schlimmer als es Moria war. Kein Essen, kein warmes Wasser, keine Heizung, kein Strom. Aber Corona, Winter und eine zunehmende Hoffnungslosigkeit.

Was können wir tun?
Vier Vorschläge, wie die schutzsuchende Menschen auf ihrer Flucht, in den Flüchtlingslagern und auf dem Meer unterstützt werden können:

Internationale Petition unterschreiben für eine sofortige Evakuierung der Geflüchteten: www.change.org

Einer Politikerin oder einem Politiker schreiben, hier eine Textvorlage dafür: leavenoonebehind2020.org/act/

Freiwilliges Engagement vor Ort, mindestens 3-6 Monate : Besonders dringend helfen können Jurist*innen, Mezinier*innen, Sozialarbeiter*innen oder Psycholog*innen (auch im Studium). Unterstützer*innen in der Logistik oder im Transport werden auch gesucht.
Wer mehrere Sprachen spricht, z.B. Farsi, Französisch oder Arabisch, kann besonders gut in der Kommunikation aushelfen.
Für alle potenziellen Freiwilligen gibt es auch einen Information Point auf Facebook und einen Guide, in dem es viele Informationen gibt für einen freiwilligen Einsatz für die FLüchtlinge auf Lesbos oder an anderen Orten in Griechenland.
Finanzielle Unterstützung der Hilfsorganisationen vor Ort. Auf folgender Website von der Seebrücke gibt es eine Liste mit Hilforganisationen: seebruecke.org