Ehrenamtliche gesucht !

Du hast Lust, ehrenamtlich aktiv zu werden und Menschen aus den verschiedensten Kulturen kennenzulernen und zu unterstützen?

Dann melde ich bei uns → Kontakt !

Du kannst dich z.B. als Unterstützung für unsere Deutschkurse oder als Pate für einzelne Geflüchtete oder Migrant*innen engagieren.
Vorkenntnisse als Lehrkraft sind gern gesehen, aber nicht nötig – du bekommst mit der Zeit ein Gefühl für die Gruppe und unterschiedliche Lernverhalten.
Außerdem bist du natürlich nicht alleine! Unterrichtet wird immer in Teams, du hast also erfahrene Lehrende an deiner Seite.
Du solltest einfach spontan, kreativ und geduldig sein und Spaß am Unterrichten dieser Zielgruppe haben.
Wenn Du also einmal die Woche zwei Stunden Zeit hast, dann bring dich gerne bei uns ein!

IIK Statement zu den Benutzungsgebühren in städtischen Flüchtlingsheimen

03.03.2021

WUCHER“MIETEN“ IN STÄDTISCHEN FLÜCHTLINGSHEIMEN
Mit Beschluss vom 26.3.2020 hat der Rat der Landeshauptstadt Hannover ein Papier verabschiedet, das das Leben für geflüchtete Menschen in den städtischen Unterkünften massiv verteuert hat: die „Satzung über die Unterbringung Obdachloser und Geflüchteter in der Landeshauptstadt Hannover“ (Link zum PDF).

Auf der Grundlage dieser Satzung treibt der Fachbereich Unterbringung (das Wohnungsamt) seit Monaten massiv erhöhte Nutzungsgebühren ein – rückwirkend ab August 2020. Oft liegen die Steigerungen bei mehr als 200%!

In vielen Fällen kommt der Sozialhilfeträger dafür auf. Der Teil der Bewohnerschaft aber, der über ein eigenes Einkommen verfügt, muss selbst zahlen. Die gegen Ende des Jahres 2020 an die in den städtischen Unterkünften lebenden Menschen verschickten Änderungsbescheide besagen:
Sie müssen nun einen – für die herrschenden Wohnverhältnisse – unangemessen großen Teil ihres Verdienstes an das Wohnungsamt abgeben. Dazu kommen sehr hohe Nachzahlungsforderungen für die seit August vergangenen Monate.

Die IIK e.V. erklärt sich damit nicht einverstanden!

Hier gibt es unser Statement zu den städtischen Benutzungsgebühren für Flüchtlingsunterkünfte:

IIK Statement [PDF]

Artikel im Stadtkind mit unserer Geschäftsleitung, Mahjabin Ahmed:

Unsere nächsten Termine:

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Move it – Du Bewegst – jeweils um 18 Uhr –
Ehrenamtliches Engagement stärken

Aufgrund des derzeitigen Lockdowns finden aktuell keine Präsenz-Treffen statt. 
Für die Gruppe gibt es digitale Angebote. Du möchtest an den digitalen Treffen teilnehmen? Dann schreib uns eine E-Mail.

Sobald Präsenztermine möglich sind, werden sie hier bekannt gegeben.

 

Miteinander55+
– jeweils um 16 Uhr –
Interkulturelles Kochen und Austausch für Senior*innen

Aufgrund des derzeitigen Lockdowns finden aktuell keine offenen Präsenz-Treffen statt. 

Sobald Präsenztermine möglich sind, werden sie hier bekannt gegeben.

Bundesweite Spendenaktion – Solidarisch mit den Geflüchteten im eisigen Winter von Bosnien: jetzt!

Die IIK beteiligt sich an der großen Spendenaktion des Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen (NeMO) e.V. für die auf ihrer Fluchtroute in Bosnien und Herzegowina gestrandeten Flüchtlinge.

Tausende Schutzsuchende, die im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina gewaltsam aufgehalten werden, sind seit Wochen dem Schnee und der Kälte ausgesetzt. Und es ist keine Rettung in Sicht. Anstatt die Schutzsuchenden aufzunehmen, verweisen die EU und die die Bundesregierung auf „Hilfe vor Ort“. Im Klartext bedeutet das, mit allen Mitteln den Weg in die EU weiter zu blockieren. Bosnien verfügt über kein funktionierendes Asyl- und Aufnahmesystem. Hier – wie auch an anderen Orten – sind an den EU-Außengrenzen Flüchtlingslager entstanden, die a priori Orte der Inhumanität, Gewalt und Rechtlosigkeit sind.

Der BV NeMO unterstützt bereits mit einer Entschließung die Forderung, die Schutzsuchenden ohne weitere Verzögerung aufzunehmen, damit sie unter menschenwürdigen Verhältnissen ihre Asylverfahren betreiben können. Viele Städte des Bündnisses „Sichere Häfen“ sind bereit, Schutzsuchende aufzunehmen. Der BV NeMO und seine Mitgliedsverbünde unterstützen dies nach Kräften.

Aber: Fordern ist das eine, Helfen das andere. Beides gehört zusammen. Der Bundesverband NeMO und seine Verbünde sehen eine sofortige finanzielle Hilfe als dringend nötig an, damit die Geflüchteten in dieser schwierigen Zeit wenigstens mit dem Allernotwendigsten versorgt sind. Daher appellieren wir an Sie/Euch, diese Kampagne finanziell zu unterstützen, unabhängig davon, wie viel Sie leisten können. Jeder Euro zählt. Nicht morgen, sondern jetzt sofort. Wir verschließen nicht die Augen vor dem tagtäglichen menschlichen Drama. Weder jetzt in Bosnien. Noch anderswo.

SpendenkontoSparkasse Dortmund
Verwendungszwecke: Hilfe für Geflüchtete in Bosnien jetzt
IBAN: DE31 4405 0199 0001 1324 31

PDF NeMO Spendenkampagne

LIP 2.0. – der Lokale Integrationsplan mit neuem Namen hat erste Phase abgeschlossen

Die Bevölkerung Hannovers hat einen neuen Titel gewählt:

Wir sind Hannover — Zusammenleben in der Stadt.
Strategien für Migration und Teilhabe.

Zudem hat der internationale Ausschuss das erarbeitete Strategiepapier beschlossen. Somit steht nun die inhaltliche Ausrichtung der Neuauflage des Lokalen Integrationsplans.
In der zweiten Phase werden die Expert*innengruppen nun anfangen, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Migrations- Teilhabepolitik in der Stadt zu stärken.

Weiß, schwarz, kirschrot, sonnengelb, gepunktet, gestreift, kariert

– wir und unsere Unterstützerinnen nähen sie für euch!
Nach dem Motto „eine Maske ist besser als keine Maske!“ nähten unsere Unterstützerinnen zusammen mit unserer IIK-Leiterin Lipi Mahjabin Ahmed seit Mitte März 2020 fleißig Masken. Bei unseren Teilnehmer*innen, Ehrenamtlichen, Geflüchtete und sonstige Unterstützer*innen fanden sie großen Anklang.
Aktuell sind nur medizinische Masken erlaubt.

Der wichtigste Schutz weiterhin: je nach aktuellen Verordnungen möglichst draußen treffen, Husten und Niesen in die Ellenbeuge und mindestens 1.5 Meter Abstand zu anderen Personen halten.

Unsere Corona-Infos findet ihr hier.

Unterstützung für MORIA und Co

Das völlig überfüllte Lager Moria ist im September zu großen Teilen abgebrannt. 13.000 Menschen haben alles verloren, was kein Zuhause, aber ihre einzige Unterkunft war. Die Zustände im neu errichtete Lager auf der griechischen Insel Lesbos/Lesvos sind noch schlimmer als es Moria war. Kein Essen, kein warmes Wasser, keine Heizung, kein Strom. Aber Corona, Winter und eine zunehmende Hoffnungslosigkeit.

Was können wir tun?
Vier Vorschläge, wie die schutzsuchende Menschen auf ihrer Flucht, in den Flüchtlingslagern und auf dem Meer unterstützt werden können:

Internationale Petition unterschreiben für eine sofortige Evakuierung der Geflüchteten: www.change.org

Einer Politikerin oder einem Politiker schreiben, hier eine Textvorlage dafür: leavenoonebehind2020.org/act/

Freiwilliges Engagement vor Ort, mindestens 3-6 Monate : Besonders dringend helfen können Jurist*innen, Mezinier*innen, Sozialarbeiter*innen oder Psycholog*innen (auch im Studium). Unterstützer*innen in der Logistik oder im Transport werden auch gesucht.
Wer mehrere Sprachen spricht, z.B. Farsi, Französisch oder Arabisch, kann besonders gut in der Kommunikation aushelfen.
Für alle potenziellen Freiwilligen gibt es auch einen Information Point auf Facebook und einen Guide, in dem es viele Informationen gibt für einen freiwilligen Einsatz für die FLüchtlinge auf Lesbos oder an anderen Orten in Griechenland.
Finanzielle Unterstützung der Hilfsorganisationen vor Ort. Auf folgender Website von der Seebrücke gibt es eine Liste mit Hilforganisationen: seebruecke.org