Herzlich Willkommen        Bienvenue         Welcome

Welkom              Bonjour           ترحيب      স্বাগত

Bienvenido       歓迎        hoan nghênh

Aufgrund der verschärften Lage finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen, Workshops und Deutschkurse statt.  Um unsere Mitarbeiter*innen zu schützen und den Forderungen der Bundesregierung zu entsprechen, arbeiten wir von zu Hause.

Telefonisch sind wir daher schwierig erreichbar, aber über unsere E-Mail-Adresse info@iik-hannover.de stehen wir euch weiterhin zur Verfügung. Wir bitten um euer Verständnis und freuen uns auf unser Wiedersehen.

Unsere Straße ist das Internet – schnapp dir Trillerpfeife und Hashtags und komm am Sonntag 29.3. zur Online Demo von 16 bis 18 Uhr
#LeaveNoOneBehind Online Demo 29.3. um 16 Uhr

Grenzenlose Solidarität – #LeaveNoOneBehind!
Erste Seebrücke Online-Demo
Sonntag 29.3., 16–18 Uhr

Politisch Druck machen auf der ersten interaktiven Seebrücke-Online-Demo!

Zu Zeiten von #Corona ist die Rede von Solidarität groß. Doch Solidarität darf nicht nur für Menschen mit deutschem Pass gelten! Solidarität darf nicht an nationalen Grenzen haltmachen!
Die Situation in griechischen Lagern ist seit Jahren untragbar, jetzt droht der humanitäre Kollaps. Wenn überhaupt bleiben nur noch wenige Tage, um das zu verhindern. Wir fordern: Lager SOFORT evakuieren! Deutschland muss SOFORT Menschen aufnehmen. #Solidarität muss für ALLE gelten!

Seid am Sonntag, 29.3. 16–18 Uhr, mit uns online laut. Es gibt Redebeiträge, Musik und zahlreiche Möglichkeiten, euch zu beteiligen. Eine virtuelle Demo-Route sorgt dafür, dass unsere Forderungen direkt bei den politisch Verantwortlichen ankommen.
Lasst uns zusammen die wichtige Bastionen bestürmen mit unseren Posts und Tweets! Die Liste der Demo-Route wird am Sonntag von der SEEBRÜCKE bekannt gegeben.

Hier geht es zu Aktionsideen für die Online Demo der Seebrücke.
Nutzt Hastags für eure Auftritte: #LeaveNoOneBehind #europemustact #grenzentöten

Werdet schon im Vorfeld kreativ. Sendet der SEEBRÜCKE kurze Videos mit euren Statements, bastelt Schilder und Banner und schickt Fotos davon an: online-events@seebruecke.org

Teilt den Aufruf in all euren Kreisen, denn auch online zählt: je mehr wir sind, umso besser!

Jetzt Petition #LeaveNoOneBehind unterzeichnen

Der Coronavirus wird in den ohnehin schon schlimmen Auffanglagern auf den griechischen Inseln verheerende Ausmaße annehmen. Bereits jetzt haben die 41.000 Geflüchteten – über die Hälfte Frauen, Kinder und Jugendliche – nicht genügend Essen, keine ausreichende medizinische Versorgung und solch miserable hygienische Bedingungen, dass die grundlegenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen oder Abstandhalten in den überfüllten Lagern nicht möglich ist. (Hier kann der Bericht eines humanitären Helfers zum aktuellen Zustand auf der griechischen Insel Samos.)

Wir müssen jetzt schnell handeln, bevor die Infektionen die überfüllten Auffanglager erreichen !
Alle Schutzbedürftigen in den griechischen Auffanglagern jetzt evakuieren !
Wir haben Platz für Menschlichkeit !

Jetzt die Petition auf Change.org unterzeichnen !

Unsere nächsten Termine:

Logo Move it

Move it – Du bewegst– jeweils um 18 Uhr –
Ehrenamtliches Engagement stärken

Aus Vorsichtsmaßnahme zum Umgang mit dem Coronavirus werden die nächsten Move it Workshops leider nicht stattfinden. Weitere Informationen folgen.

Klima-Monate März & April

Weitere Termine werden bekannt gegeben.

 

Miteinander 55+
– jeweils um 16 Uhr im IIK Büro –
Gemeinsames Kochen und Kreativität

Leider finden bis Mitte April keine weiteren Treffen der Miteinander 55+ Gruppe statt. Wir bedauern dies sehr und hoffen auf euer Verständnis.

 

Weitere Termine werden bekannt gegeben.

Nicht aus den Augen verlieren: Erschießungen und Hetzjaden an der europäischen Grenze
In Folge der einseitigen Grenzöffnung der Türkei am vergangenen Wochenende  dramatisiert  sich die Lage für geflüchtete Menschen zunehmend. Laut Medienberichten sitzen ungefähr 13.000 Menschen in einer rechtslosen Sackgasse zwischen der zunehmend militarisierten griechischen und türkischen Grenze fest.

Polizeiliche Willkür und der Versuch griechischer Bürger*innen mit hohem Maß an Gewalt Grenzübergänge zu verhindern spiegeln das Ausmaß der unkontrollierten und der rechtlich nicht eindeutigen Lage an der Grenze wider.  Neben der Vernachlässigung der Schutzbedürftigkeit geflüchteter Menschen, deuten die Vorkommnisse auf die Normalisierung rassistisch motivierter Gewalttaten hin.

Es zeigen sich Unstimmigkeiten auf Seiten der Politik und Verzweiflung auf Seiten der Geflüchteten. Die Strafen für „illegale Einwanderung“ sind unverhältnismäßig und angesichts der größtenteils friedlichen und selbstschützenden Motive der geflüchteten Menschen überzogen. Nach Angaben des Deutschlandfunks wurden Haftstrafen von vier Jahren ohne Bewährung und zusätzlich Geldstrafen von 10.000 Euro verhängt.

Wir finden politische Interessen müssen der Erfüllung der allgemeingültigen Menschenrechte untergeordnet werden. Vor allem die betroffenen Menschen müssen stärker in den Vordergrund rücken und jegliche Maßnahmen auf humanitärer und solidarischer Haltung basieren. Hilfeleistungen für die Versorgung und den Schutz der Geflüchteten sind dringend notwendig.

Diverse bundesweite Einrichtungen, Städte und Regionen haben bereits Möglichkeiten der Unterbringung angeboten. Die Politiker*innen müssen nun handeln. Auch die Zivilgesellschaft kann ein Zeichen setzten und sich auf der Straße solidarisieren.

Grenzen auf! Leben retten!

 

Deutschkurse von A0 bis A2

Wir bieten Deutschkurse von der Alphabetisierung bis A2 an.
Wer an den Kursen teilnehmen möchte, kann sich dienstagvormittags im IIK-Büro anmelden.

Eine Übersicht zu den Kursen findet ihr hier.

Move it – Du bewegst

Du willst etwas bewegen? Etwas in Deinem Stadtteil oder der Gesamtgesellschaft verändern? Deine Meinung zu einem Thema so sagen, dass sie auch von anderen gehört wird? Etwas dafür tun, dass Menschen aller Geschlechter und Kulturen gleich behandelt werden? Dann bist Du bei unserem neuen Projekt „Move it“ genau richtig!

Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 27 Jahren (Ausnahmen möglich) – mit oder ohne Migrationshintergrund – sind eingeladen mitzumachen.

In verschiedenen Workshops gehen wir folgenden Fragen nach:

Was ist eine Demokratie und was sind demokratische Werte? Was bedeutet Gleichstellung? Wie können wir Medien nutzen um die Gesellschaft zu verändern und was bedeutet Meinungsfreiheit? Welche Stärken und Potenziale schlummern in uns und wie können wir sie aktiv nutzen? Diese Fragen begleiten uns im Projekt. Außerdem möchten wir mit Euch zusammen spannende Präsentationen unserer neu gewonnenen Kenntnisse entwerfen. Ob als Videoclip, Internetpräsentation, Text, Fotoserie oder in einer anderen Form – Ihr entscheidet, was wir entwickeln.

Um einen handfesten Einblick in demokratische Mitgestaltungsmöglichkeiten zu bekommen, wollen wir außerdem verschiedene Organisationen und Personen besuchen, darunter Verbände, Gewerkschaften, Parlamente, Initiativen, aber auch Medienhäuser und Blogger*innen.

Neugierig geworden?

Mehr Informationen findest du auf der Move it-Website!

Oder komm einfach dienstags um 18 Uhr vorbei.

Mein Erfahrungsbericht

Von Mai bis Juli war Elvira (rechts im Bild) bei uns als Praktikantin im Einsatz. Sie wollte in die Arbeit unseres Büros reinschnuppern und hat uns in der Zeit tatkräftig unterstützt. Auch bei unserer Projektarbeit war sie aktiv, sei es bei Move it oder bei Miteinander 55+. Hier könnt ihr einen Erfahrungsbericht über ihre Zeit in Deutschland und in der IIK lesen.

Ich bin eine Ukrainerin und wohne seit 3 Jahren in Deutschland. Die Deutsche Sprache habe ich erst hier angefangen, zu lernen. Das war nicht so leicht. Alles war für mich Neu: der Staat, vorher unbekannte Sprache, die Kultur, die Leute. Am Anfang wusste ich nicht, womit ich anfangen sollte. Wie kann ich mich in dieses Land integrieren, eine Arbeit und neue Freunden finden? Ich machte mir darum Sorgen, wie schaffe ich das? Aber nach und nach habe ich meinen Integrationskurs beendet. Der gab mir die Möglichkeit, Grundbegriffe zu verstehen und meine Meinung und Wünsche zu äußern.  Trotzdem habe ich mich manchmal einsam gefühlt und hatte Heimweh. Dadurch ist ein Mangel an Kommunikation entstanden, der sich auf mein soziales Leben auswirkt. Ich wollte mich mehr über Deutschland, die Kultur und deutschen Bräuche erkundigen. So habe ich die IIK – Initiative für Internationalen Kulturaustausch e.V. –  in Hannover kennengelernt. Ich interessiere mich für die IIK,  weil sie ein Verein für interkulturelle Kommunikation ist. Sie bietet für Geflüchtete und  Migrant*innen, wie mich, Unterstützung und Beratung, interkulturelle Freizeitangebote für Menschen ab 55 Jahren, vielfältige Workshops und Bildungsangebote. Diese richten sich auch an Einheimische. Außerdem fördert IIK den kulturellen Austausch, hilft den Menschen bei der Vernetzung und bietet Deutschkurse für Anfäng*innen an. Ich habe bei der IIK ein kurzes Praktikum absolviert. Das war eine schöne Zeit für mich. Ich war ein Teil des Teams, das aus mehreren hauptamtlichen Mitarbeiter*innen, Ehrenamtlichen und einem großen Kreis von Vereinsmitgliedern besteht. Bei der IIK herrscht reibungslose Teamarbeit und alle Aufgaben sind zwischen den Mitarbeiter*innen klar gegliedert. Besonders hat mir gefallen, dass im Mittelpunkt der Arbeit der IIK das Miteinander vielfältiger Kulturen steht. Ich habe hier neue Freunde gefunden und Kontakte zu Deutschen  geknüpft. Die Erfahrung der Arbeit in einem internationalen Team hat mir auch geholfen meine Deutschkenntnisse zu vertiefen.