Am 19. September ab 12 Uhr ist es soweit: das traditionelle IIK-Sommerfest ist auch in diesem Jahr wieder ein Fest der Vielfalt!

Ein Fest der Vielfalt mit vielen interkulturellen Vereinen, die zusammen ein buntes Fest mit Musik, Tanz, Projektvorstellungen, Kurzfilm-Präsentationen und allerlei lustigen Spielen für Groß und Klein und leckeren Spezialitäten aus aller Welt anbieten.

In der Warenannahme des Kulturzentrum Faust sprüht nach den Eröffnungsreden von Sozialdezernentin Frau Sylvia Bruns und Kulturdezernentin Frau Konstanze Beckedorf ein wildes Bühnenprogramm mit allerlei Akteuren.
Ab 18 Uhr gehört die Bühne in der Warenannahme dem legendären und vielfältigen Künstler*innenkollektiv Linden Legendz.

Kommt vorbei: wir freuen uns auf euch!

Erster Workshop der 2021-Reihe zu „Wege in Ausbildung und Beruf“am 28.08.2021 gelaufen:

Nach einem Wechsel der Räumlichkeiten (danke für eure Geduld), ging es in den Räumen der IIK auf dem Faustgelände in Linden Nord mit einer regen Vorstellungsrunde los:
Was machen die Teilnehmenden des Workshops aktuell beruflich? Was ist ihr Herkunftsland?

Die Stimmung des gesamten Workshops war vertrauensvoll und offen mit großer Beteiligung von allen. Workshopleiter Maissara verstand es, die Schwierigkeiten der Geflüchteten und Migrant*innen herauszuarbeiten und den Austausch durch Tipps aus seiner eigenen Erfahrung zu bereichern.

Gerade diejenigen mit dunkler Hautfarbe begegnen auf ihrem Weg zum Beruf vielen Schwierigkeiten. Viele aus dem Bereich der Geflüchteten arbeiten in Zeitarbeitsfirmen.
Eine allgemein große Hoffnung bei Zeitarbeitsfirmen ist, irgendwann übernommen zu werden. Die Erfahrungen der Teilnehmenden und aus ihrem Umkreis ist aber, dass eine Festanstellung bei den Zeitarbeitsfirmen nie angeboten wurde und im Gegenteil die Erfahrungen von rechtlich bedenkliche Kündigungen gemacht wurde.

Auf dem Feld der Ausbildung gibt es in der Praxis nach den Erfahrungen der Gruppe nur Möglichkeiten im Bereich „Metallbau, Schweißer, Lackierer und Maler“. Es gilt aber viele weitere Ausbildungsfelder, zu erobern.

Maissara riet immer wieder dazu, sich gut zu vernetzen, zusammenzuarbeiten und die eigenen Ziele nicht zu klein zu halten:
Schließt euch zusammen und gründet ein Unternehmen“ oder „holt euch, wann immer, es geht Unterstützung„.

Wer Unterstützung auf dem Weg zum Beruf sucht, kann sich auch gerne zu uns an die Beratung der IIK wenden.

Die Bildungsveranstaltungen im Rahmen des Projektes „Wir leben in Hannover – eine bunte Verbindung“ finden in Zusammenarbeit mit dem VNB e.V., Umbaja e.V. und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen sowie in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover statt.

-> Nächster Workshop zu „Wege in Ausbildung und Beruf“ findet am 11. September von 14-18 Uhr statt. Anmeldungen: info@iik-hannover.de | 0511 / 440 484 <-

Gestern (17.08.21) hatten wir Besuch von Yasmin Fahimi, Bundestagsabgeordnete der SPD-Fraktion.
Frau Fahimi wurde begleitet von ihren Partei-Kollegen Philip Schmalstieg (Kandidat für die Regionsversammlung) und Knud Hendricks (Ratskandidat und Ortsvereinsvorsitzender SPD Linden).

Frau Fahimi erkundigte sich, wie es uns gerade in den Corona-Zeiten erging, welchen weiteren Herausforderungen wir gegenüberstehen und welche aktuellen Projekte und Veranstaltungen wir gerade anbieten. Die interkulturelle Arbeit der IIK oder anderer Ortsvereine ist für Frau Fahimi nicht neu.

Im Jahr 2019 lud sie bspw. unsere Jugendgruppe Move it nach Berlin ein, um ihnen den Bundestag zu zeigen und politisch-gesellschaftliche Fragen zu beantworten. Wir berichteten von unserer Arbeit und den neu dazugekommenen Projekten und Netzwerken, aber auch von unseren begrenzten Räumlichkeiten auf dem Faust-Gelände in Linden-Nord.

Insbesondere zu unserem Anti-Rassismus-Projekt „Zusammenleben in Vielfalt“ (ZiV) hatte Yasmin Fahimi viele Fragen. Wir hatten mit Frau Fahimi und ihren Kollegen einen wirklich interessanten Austausch mit visionären Strategien und Ideen, um Rassismen in unserer Gesellschaft weiter abzubauen.
Frau Fahimi hat bei uns einen sehr tatkräftigen und hoffnungsvollen Eindruck hinterlassen.

Am 26. September 2021 findet die Bundestagswahl statt. In Hannover stellen die Parteien ihre Direktkandidaten auf.
Für den südlichen Wahlkreis von Hannover tritt die Bundestagsabgeordnete Yasmin Fahimi erneut an.
Bei der letzten Bundestagswahl 2017 konnte sich Yasmin Fahimi bereits gegen die CDU-Abgeordnete von der Leyen durchsetzen und in den Bundestag ziehen.

Niedersachen zum Sicheren Hafen für alle

Kampagne mit Flüchtlingsrat Niedersachsen und vielen weiteren Vereinen, Initiativen und Bewegungen gestartet!

Immer mehr Kommunen in Niedersachsen erklären sich zu Sicheren Häfen. Das sind wichtige Schritte! Denn ein Sicherer Hafen ist ein Ort des Ankommens für Schutzsuchende, insbesondere für jene, die unter katastrophalen Bedingungen an Europas Grenzen festsitzen. Gleichzeitig stehen Menschen, die bereits in Niedersachsen leben, und das oft seit vielen Jahren, noch immer vor vielen Hürden. Ein Sicherer Hafen muss Sicherheit und Teilhabe für alle Menschen schaffen, die vor Ort leben.

Zusammen mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen, MiSO e.V., der IIK und vielen weiteren Vereinen, Bewegungen und Initiativen haben wir bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne am Mittwoch den 16.06. ein Bündnispapier erarbeitet, wie ein Sicherer Hafen für alle in Niedersachsen aussehen kann.

Erster Workshop unseres Projektes „Zusammenleben in Vielfalt“ (ZIV) gut besucht

Am Freitag, den 28. Mai 2021 lief der erste Anti-Diskriminierungs-Workshop von ZIV mit der erfahrenen Antirassismus- und Empowerment-Trainerin Sabrina Rahimi.

Der Workshop war ausgebucht und im geschützten Rahmen konnten sich die Teilnehmenden austauschen, wie sie mit den Erfahrungen von rassistischen Diskriminierungen umgehen. Sie haben festgestellt, ihre Geschichten sind keine Einzelfälle – und sie sind nicht allein. Manchmal merkt man auch erst, dass ein Verhalten rassistisch diskriminierend war, wenn andere von ähnlichen Erfahrungen berichten. Wir danken euch für eure Teilnahme!

Es geht weiter, die IIK bietet in diesem und kommenden Jahr regelmäßig Workshops an und Möglichkeiten, diese mit Profis gemeinsam zu verarbeiten. Vielleicht möchtest auch du an einem unserer Workshops teilnehmen oder deine Geschichten in Filmen, Texten, Fotos und Social Media Kampagnen verarbeiten und anderen mitteilen?

Komm zu ZiV ! Schreib oder sprich uns an, wir finden gemeinsam etwas, was du machen kannst – für dich, für die Gesellschaft und andere, die betroffen sind: ziv@iik-hannover.de | 0511 440484

Nächster Workshop:
23. September, 16:00 Uhr

Wir bieten eine neue Workshopreihe an zum Thema:

Deutscher Kolonialismus und seine Folgen

Deutschland erkennt seine Kolonialverbrechen an den Herero und Nama im heutigen Namibien politisch-moralisch an. Zwischen 1904 und 1908 haben deutsche Truppen im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“ ca. 65.000 von 80.000 Herero und mindestens 10.000 von 20.000 Nama getötet.

Die deutsche Anerkennung muss nun zu einer umfassenden Aufarbeitung und Bildungsarbeit über den (deutschen) Kolonialismus und seinen Folgen führen. Passend dazu haben wir eine ganztägige und kostenlose Workshop-Reihe zum deutschen Kolonialismus und seinen Folgen entwickelt.

Workshopleiterin ist Elaine Thomas – Künstlerin, Aktivistin und Workshopleiterin zu PoC-Themen und Kolonialismus.

Workshop 1: Mittwoch – 28.07.2021 [15 Uhr]
Kolonialismus – Begriff, Geschichte, Gegenwart

Workshop 2: Mittwoch – 04.08.2021 [15 Uhr]
Kolonialismus und Rassismus – Zusammen, was zusammengehört

Workshop 3: Samstag – 25.09.2021 [15 Uhr]
Kolonialismus und Nationalismus – „Volk ohne Raum“

Workshop 4: Mittwoch – 06.10.2021 [15 Uhr]
Vergangenheit und Gegenwart – Heutige Diskriminierungsformen und was diese mit Kolonialismus zu tun haben

Anmeldungen für die Workshopreihe oder für einzelne Workshops:
info@iik-hannover.de
oder 0511 440484

Dieses Projekt veranstalten wir im Rahmen des Netzwerkes ALBuM zusammen mit dem Kooperationspartnern Tolstoi e.V. und Ivoire Diaspora e.V.
In dem Netzwerk ALBuM arbeiten Migrationsorganisationen und Bildungseinrichtungen in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover zu dem Projekt „Wir leben in Hannover – eine bunte Verbindung“ zusammen.

Aktueller Presseartikel über „Zusammenleben in Vielfalt“ (ZIV) in der Juni-Ausgabe vom Lindenspiegel:

Interessiert ? → ziv.iik-hannover.de

ZUSAMMENLEBEN IN VIELFALT

mikrologo Ziv

Unsere nächsten Termine:

Move it – Du Bewegst

– jeweils Dienstags um 18 Uhr und an weiteren Terminen –
Ehrenamtliches Engagement stärken
Wir treffen uns wieder vor Ort im IIK Büro oder der Warenannahme

Sobald Präsenztermine möglich sind, werden sie hier bekannt gegeben.

Miteinander55+

– jeweils um 16 Uhr –
Interkulturelles Kochen und Austausch für Senior*innen
Aufgrund des derzeitigen Lockdowns finden aktuell keine offenen Präsenz-Treffen statt.

Sobald Präsenztermine möglich sind, werden sie hier bekannt gegeben.

Artikel im Stadtkind mit unserer Geschäftsleitung, Mahjabin Ahmed:

LIP 2.0. – der Lokale Integrationsplan mit neuem Namen hat erste Phase abgeschlossen

Die Bevölkerung Hannovers hat einen neuen Titel gewählt:

Wir sind Hannover — Zusammenleben in der Stadt.
Strategien für Migration und Teilhabe.

Zudem hat der internationale Ausschuss das erarbeitete Strategiepapier beschlossen. Somit steht nun die inhaltliche Ausrichtung der Neuauflage des Lokalen Integrationsplans.
In der zweiten Phase werden die Expert*innengruppen nun anfangen, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Migrations- Teilhabepolitik in der Stadt zu stärken.

Unterstützung für MORIA und Co

Das völlig überfüllte Lager Moria ist im September zu großen Teilen abgebrannt. 13.000 Menschen haben alles verloren, was kein Zuhause, aber ihre einzige Unterkunft war. Die Zustände im neu errichtete Lager auf der griechischen Insel Lesbos/Lesvos sind noch schlimmer als es Moria war. Kein Essen, kein warmes Wasser, keine Heizung, kein Strom. Aber Corona, Winter und eine zunehmende Hoffnungslosigkeit.

Was können wir tun?
Vier Vorschläge, wie die schutzsuchende Menschen auf ihrer Flucht, in den Flüchtlingslagern und auf dem Meer unterstützt werden können:

Internationale Petition unterschreiben für eine sofortige Evakuierung der Geflüchteten: www.change.org

Einer Politikerin oder einem Politiker schreiben, hier eine Textvorlage dafür: leavenoonebehind2020.org/act/

Freiwilliges Engagement vor Ort, mindestens 3-6 Monate : Besonders dringend helfen können Jurist*innen, Mezinier*innen, Sozialarbeiter*innen oder Psycholog*innen (auch im Studium). Unterstützer*innen in der Logistik oder im Transport werden auch gesucht.
Wer mehrere Sprachen spricht, z.B. Farsi, Französisch oder Arabisch, kann besonders gut in der Kommunikation aushelfen.
Für alle potenziellen Freiwilligen gibt es auch einen Information Point auf Facebook und einen Guide, in dem es viele Informationen gibt für einen freiwilligen Einsatz für die FLüchtlinge auf Lesbos oder an anderen Orten in Griechenland.
Finanzielle Unterstützung der Hilfsorganisationen vor Ort. Auf folgender Website von der Seebrücke gibt es eine Liste mit Hilforganisationen: seebruecke.org